Energie

Als Präsident der Arbeitsgruppe Energie (Energiestadt-Label) setze ich mich intensiv mit diesen Themen auseinander und stehe für dauernde Verbesserungen ein.
Die Energieversorgung ist in den Gemeinden ein übergreifendes Anlie­gen. Sie bündelt Themenbereiche wie Planung, Energieverbrauch, Ver- und Entsorgung, Mobilität und Kommuni­kation. Das Label Energiestadt sehe ich als freiwilligen, klar strukturierten Prozess mit dem Ziel, die nachhaltige Nutzung von Energie in den Gemeinden individuell und zielführend zu planen und umzusetzen. In diesem Prozess geht es beispielsweise um eine möglichst nachhaltige Stromver­sorgung. Hier fallen den Gemeinden diverse Rollen und Aufgaben zu:
  • Stromkonsument auf­grund der eigenen Gebäude und Anlagen.
  • Stromlieferant mit den eigenen Werken.
  • Stromproduzent mit den eigenen Photovoltaik-Anlagen.
Nachhaltigkeit in der Stromversorgung bedeutet für die Gemeinden Stromeffizienz, Klimaschutz und ökologische Herstellung von Strom.
Die Gemeinden sollen grossen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Dies soll sich insbesondere im Bereich von Sondernutzungsplänen mit Minergie-Vorgaben, einem individuellen Energie­förderprogramm, der laufenden Umsetzung von Massnahmen eines individuellen Energiekonzeptes, wenn irgendmöglich in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, zeigen.
Auch Mieter sollen ihr Elektrofahrzeug und den Eigenbedarf an Strom mit selbst erzeugtem Solarstrom abdecken können.
Mit ökologisch ausgerichteten Beschaffungsrichtlinien für alle Gemeindeabteilungen sollen die Gemeinden ihre Vorbildfunktion gegen­über ihren Bürgerinnen und Bürgern wahrnehmen.